duotone: Hölzerner Karteikasten mit ausgezogener Schublade, dicht gepackt mit handbeschriebenen Karteikarten, daneben dampfende Kaffeetasse, Füllfederhalter und einzelne Karten mit sichtbaren Querverweis-Nummern – Luhmanns Arbeitsgerät

Dies ist Teil 2 einer Serie über Personal Knowledge Management (PKM). Teil 1 hat erklärt, warum „Sammeln” kein Denken ersetzt und warum PKM eine 2.500 Jahre alte Praxis mit neuem Namen ist. Dieser Teil nimmt sich den Fall vor, an dem die ganze moderne Zettelkasten-Bewegung hängt: den Fall Luhmann.


Wenn man heute irgendwo über PKM, Zettelkasten oder „Tools for Thought” liest, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass innerhalb der ersten drei Absätze ein Name fällt: Niklas Luhmann. Meist verbunden mit einer beeindruckenden Zahl – 90.000 Karten, 70 Bücher, 600 Aufsätze – und der Implikation, dass dieser Mann das Geheimnis des produktiven Denkens entdeckt habe, und dass jeder, der seinen Trick kopiert, irgendwann Ähnliches schaffen werde.

Beides stimmt nur halb. Die Zahlen sind echt. Der Trick ist es nicht.

Es lohnt sich trotzdem, sich Luhmann genau anzusehen – nicht als Heiligenfigur, sondern als Fallbeispiel. An ihm lässt sich in einem einzigen Leben studieren, was Wissensarbeit mit einem System des „verteilten Denkens” tun kann, und wo die Grenzen liegen. Er ist auch deshalb interessant, weil sein Kasten seit 2019 vollständig digitalisiert online steht. Man kann ihm zum ersten Mal beim Denken zusehen, ohne in Bielefeld vorbeizufahren.

Der unwahrscheinliche Theoretiker

Niklas Luhmann (1927–1998) ist nicht der typische Lebenslauf eines großen Theorie-Soziologen. Geboren in Lüneburg, Sohn eines Brauereibesitzers, mit 17 Flakhelfer, danach Jurastudium in Freiburg, dann Verwaltungsbeamter im niedersächsischen Kultusministerium. Bis Mitte dreißig hatte er nichts veröffentlicht. Er pendelte zwischen Akten, Gerichtsterminen und seiner Lüneburger Wohnung – und legte dort, ab 1952, in seiner Freizeit Karten an. Anfangs ohne klares Ziel.

1960/61 bekam er ein Stipendium nach Harvard, hörte dort Talcott Parsons – und kam mit dem Plan zurück, eine Gesellschaftstheorie zu schreiben. 1968 wurde er an die neugegründete Universität Bielefeld berufen. Auf die berühmte Frage nach seinem Forschungsprogramm antwortete er bekanntlich mit einer drei Zeilen langen Skizze: „Theorie der Gesellschaft. Laufzeit: 30 Jahre. Kosten: keine.”

Es wurden ziemlich genau 30 Jahre. Das Programm ging im Jahr seines Todes, 1998, mit dem zweibändigen Hauptwerk Die Gesellschaft der Gesellschaft zu Ende. In dieser Zeit erschienen zu Lebzeiten ungefähr 50 Bücher; aus seinem Nachlass sind seither weitere herausgegeben worden, sodass das Œuvre heute auf rund 70 Bücher und mehrere hundert Aufsätze kommt – je nach Zählweise. Luhmann selbst hat seine Produktivität wiederholt nicht sich selbst zugeschrieben, sondern seinem Zettelkasten:

„Ich brauche dazu eigentlich nicht zu denken. Ich denke meinen Zettelkasten.”

Das ist die Behauptung, an der die ganze moderne Rezeption hängt. Schauen wir sie uns also genauer an.

Was im Schrank stand

Der Kasten war kein digitales System. Er war ein Möbelstück – mehrere Holzschränke mit Auszügen, in denen über 90.000 handbeschriebene Karten im Format etwas größer als A6 standen, dicht an dicht, in der Reihenfolge ihrer Adressen. Luhmann arbeitete mit einer Schreibmaschine; jede Karte ist beidseitig bedruckt, mit Bleistift­korrekturen am Rand. Wer das Bielefelder Digitalisat öffnet, sieht keine Datenbank, sondern Papier.

Der Kasten zerfällt in zwei zeitlich aufeinanderfolgende Bestände:

  • Zettelkasten I (ca. 1952–1962, etwa 23.000 Karten) – noch sortiert wie eine breit angelegte Materialsammlung, näher an einer akademischen Studienkartei
  • Zettelkasten II (ca. 1963–1996, etwa 67.000 Karten) – das eigentliche Werkzeug, mit dem die Theorie der Gesellschaft entstand

Innerhalb beider Bestände führte Luhmann zwei funktional getrennte Teilkästen:

  1. Bibliographischer Kasten – Quellenkarten: Autor, Titel, Jahr, dazu Schlagwörter und Verweise auf inhaltliche Karten, in denen er sich mit dieser Quelle auseinandersetzt. Im Wesentlichen ein persönlicher Bibliothekskatalog.
  2. Inhaltlicher Kasten – Luhmanns eigene Gedanken. Argumente, Begriffsdefinitionen, theoretische Übergänge, Beobachtungen. In eigenen Worten formuliert. Hier passierte das Denken.

Diese Trennung ist wichtiger, als sie auf den ersten Blick wirkt. Sie erzwingt einen Schritt, den fast jedes spätere PKM-System ebenfalls zu erzwingen versucht: den Übergang von „was die Quelle sagt” zu „was ich daraus mache”. Wer beides in dieselben Notizen mischt, hat am Ende eine Literatursammlung – keinen Denkapparat. Sönke Ahrens (→ Teil 3) hat das später als die berühmte Trias Fleeting / Literature / Permanent Notes systematisiert. Bei Luhmann selbst gibt es diese Begriffe nicht; aber die strukturelle Trennung ist da.

Das Geheimnis ist nicht die Nummer

Wenn man sich PKM-Tutorials zum Thema ansieht, kreisen viele um das Nummernsystem. Eine Karte trägt eine Adresse wie 21/3d7a6 oder, in tieferen Verzweigungen, 21/3d7a6B1c. Diese Adressen werden in Anleitungen oft mit großem Ernst nachgebaut. Das ist ein Missverständnis.

Die Nummer sagt nicht „Diese Karte gehört zur Kategorie 21/3d7a”. Sie sagt „Diese Karte steht im Kasten zwischen Karte 21/3d7a5 und 21/3d7a7”. Das System ist nicht hierarchisch, sondern topologisch: Es beschreibt einen Ort im Kasten, nicht einen Platz im Themenbaum. Neue Gedanken zu einem laufenden Argument schob Luhmann hinter die thematisch passende Karte – als nächste Adresse in der Reihe. Ein abrupter Themenwechsel, eine Verzweigung in eine ganz andere Richtung, bekam einen Buchstaben angehängt: aus 21/3d7 wird 21/3d7a, dann 21/3d7b. Der Kasten wuchs auf diese Weise wie ein Baum, dessen Äste sich aber gegenseitig durch Querverweise verkoppelten.

Diese Querverweise sind das eigentliche Werkzeug. Eine Karte trug am Rand häufig fünf, zehn, manchmal mehr Verweise auf andere Adressen – Karten, die thematisch verwandt waren, aber an einem ganz anderen Ort im Kasten standen. Wer ein Argument verfolgte, sprang nicht nur von Karte 21/3d7 zu 21/3d7a, sondern auch zu 54/2b1 und 7/4j3 und sah unterwegs Verbindungen zwischen Themen, die nicht zusammen geplant worden waren.

Das ist der entscheidende Punkt: Luhmann brauchte keine Ordnerstruktur, weil sein System relational war, nicht hierarchisch. Wer das Nummernsystem 1:1 in Obsidian nachbaut, hat den Buchstaben kopiert und den Geist verloren. In Obsidian übernimmt der Dateiname die Rolle der Adresse, und der Wikilink [[…]] die Rolle des Querverweises. Die Logik ist exakt dieselbe, das Werkzeug ist viel bequemer. Niemand muss heute mehr 21/3d7a6B1c schreiben.

Das Register als „Eingangstür”

Ein Detail, das in der populären Rezeption fast verschwindet: Luhmanns Kasten hatte ein Schlagwortregister – ungefähr 3.200 Stichwörter, jedes mit einem oder wenigen Verweisen auf zentrale „Einstiegszettel” zu diesem Thema. Das Register war kein Inhaltsverzeichnis. Es war eher eine Karte mit ungefähr 3.200 Eingangstüren: Wer über „Risiko” arbeiten wollte, sah nicht eine vollständige Liste aller Risiko-Karten, sondern wurde an zwei oder drei Stellen ins Netzwerk hineingeführt und folgte von dort aus den Querverweisen.

Wer mit Nick Milos Linking Your Thinking (→ Teil 3) gearbeitet hat, erkennt das Muster sofort: Es ist im Prinzip eine Map of Content. Bottom-up erzeugte Einstiegspunkte zu einem Thema, das durch das Netz der Notizen wirklich getragen wird. Luhmann hat das in den 1970er Jahren mit Karteikarten gemacht; Milo zwischen 2019 und heute mit Markdown-Dateien. Die Idee ist gleich.

Der „Kommunikationspartner”

Das eine Wort, mit dem Luhmann sich selbst am häufigsten ans Werk schickte, ist Kommunikationspartner. In dem oft zitierten Aufsatz „Kommunikation mit Zettelkästen” aus dem Jahr 1981 schreibt er, ein Kasten werde nur dann produktiv, wenn er „in der Lage sei, überraschend zu antworten”. Wer ihn nur als Archiv benutzt, bekommt nichts zurück, was er nicht selbst hineingelegt hat. Wer ihn als Denkpartner aufbaut – mit eigenständig formulierten Karten und dichten Querverweisen – stößt früher oder später auf Pfade, die er beim Schreiben einzelner Karten nicht vorhergesehen hatte.

Das klingt nach Magie. Es ist keine. Es ist Emergenz – ein strukturelles Phänomen, das sich an drei Bedingungen knüpft:

  • Masse. Bei dreißig Karten passiert nichts. Auch bei dreihundert nicht. Erst ab ein paar tausend ergeben sich Muster, die niemand explizit angelegt hat. Luhmann hat über vierzig Jahre gebraucht, bis er bei 90.000 angekommen war.
  • Eigene Worte. Ein Kasten voller abgetippter Zitate produziert keine Überraschungen. Nur eigene Formulierungen verbinden sich fruchtbar mit anderen eigenen Formulierungen, weil der Anschluss über Bedeutung läuft, nicht über Wortgleichheit.
  • Dichte Verlinkung. Eine Karte mit zwei Querverweisen ist eine Sackgasse. Eine mit zehn ist ein Knoten. Erst Knoten erzeugen Pfade, die man nicht geplant hat.

Wer diese Bedingungen einhält, gerät irgendwann in Situationen, in denen das eigene System einem etwas mitteilt, was man selbst nicht hineingeschrieben zu haben glaubt. Das ist der Moment, von dem Luhmann sprach, wenn er den Kasten als „Partner” bezeichnete. Es ist kein Mystizismus. Es ist Strukturmathematik – und Geduld.

Mit Sprachmodellen bekommt diese Erfahrung übrigens eine zweite Dimension. Eine LLM, die einen ausreichend dichten Vault liest, kann Verbindungen vorschlagen, an die weder der Mensch noch das Verlinkungs-Netz allein gekommen wären. Davon mehr in Teil 7.

Wie produktiv war er wirklich?

Bevor das alles zu sehr nach Erfolgsrezept klingt: Luhmann ist ein Survivor-Bias mit Anlauf. Wir kennen ihn, weil sein System funktioniert hat. Tausende andere Akademiker haben in derselben Zeit Karteikästen geführt und keine Theorie der Gesellschaft daraus geschrieben. Luhmanns Produktivität ist nicht allein dem Kasten zuzuschreiben.

Was sie zumindest auch erklärt, ist eine außergewöhnliche Disziplin: 30 Jahre lang hat dieser Mann jeden Morgen gearbeitet, jede gelesene Quelle exzerpiert, jede Karte handbeschriftet, jeden Querverweis nachgetragen. Das ist die unromantische Seite. Der Kasten verlangte täglich Arbeit, in einem Berufsleben, das aus einem Lehrstuhl bestand. Wer heute in zwei Wochen Obsidian lernt, einen Vault aufsetzt und nach drei Monaten frustriert aufgibt, hat Luhmanns System nicht ausprobiert. Er hat zweieinhalb Prozent davon ausprobiert.

Hinzu kommen Dinge, über die selten gesprochen wird:

  • Luhmann hatte einen Lehrstuhl, einen Sekretariatsapparat, kein Familienleben mit Kleinkindern (seine Frau starb früh, die drei Kinder waren bei der Großmutter), keine moderne Aufmerksamkeitsökonomie.
  • Sein Werk ist hart umstritten. Soziologisch gilt er als einer der wichtigsten Theoretiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts; ebenso oft wird ihm vorgeworfen, ein hermetisches Begriffsgebäude gebaut zu haben, das nur in seinem eigenen Kasten Sinn ergibt.
  • Auch die Zahlen sind etwas durchgepudert. „70 Bücher” enthält Sammelbände, posthume Ausgaben aus Manuskripten, Wiederveröffentlichungen. Die Zahl der zu Lebzeiten selbst geschriebenen Monographien liegt eher bei 35–40. Das relativiert die Mythenbildung, ohne sie zu zerstören – auch 35 Bücher in 30 Jahren bleiben außergewöhnlich.

Der Kasten ist also kein Wunder. Er ist ein Hebel, der bei einem hochdisziplinierten, theoretisch denkenden Menschen über drei Jahrzehnte sein Werk multipliziert hat. Übertragbar ist nicht das Ergebnis, sondern der Mechanismus.

Was sich übersetzt – und was nicht

Worauf läuft das alles für jemanden hinaus, der heute in Obsidian, Logseq oder mit Stift und Papier arbeitet?

Übersetzbar:

  • Atomarität. Eine Karte = ein Gedanke. Diese Regel ist unabhängig vom Medium gültig. Sie zwingt zum Verkürzen, zum Argumentieren, zum sauberen Schnitt zwischen Themen.
  • Eigene Worte. Wer abtippt, was andere geschrieben haben, baut sich eine Bibliothek, kein Denkwerkzeug. Der Übersetzungsschritt – „Was bedeutet das, wenn ich es selbst sagen muss?” – ist der eigentliche Lernprozess.
  • Verlinken statt Einsortieren. Die Frage „in welchen Ordner gehört das?” ist meistens die falsche Frage. Die richtige lautet: „mit welchen anderen Notizen ist das verknüpft?” Wikilinks ersetzen Ordnerstruktur erstaunlich vollständig.
  • Trennung Quelle / Eigenes. Im Vault: 10 quellen/ für Literatur, 20 zettel/ für eigene Gedanken. Klein, aber wirksam.

Nicht übersetzbar:

  • Die physische Reibung. Eine Karte schreiben dauert. Eine Karte einzusortieren auch. Das ist kein Bug, das ist das Feature: Es zwingt zum Auswählen. Bei einer Markdown-Datei ist die Reibung weg, und damit auch ein Stück der Selektivität. Wer in Obsidian dieselbe Disziplin will, muss sie sich künstlich auferlegen.
  • Das Erinnern durch die Hand. Mehrere Studien legen nahe, dass Menschen sich besser an Dinge erinnern, die sie handschriftlich geschrieben haben, als an Getipptes. Ob das für Wissensarbeit eine messbare Rolle spielt, ist umstritten – aber es ist ein Argument, das man nicht wegwischen sollte.
  • Die Zwangs-Begrenzung des Mediums. Eine A6-Karte ist begrenzt. Sie zwingt zur Kürze. Eine Markdown-Datei ist unbegrenzt. Sie verführt zu langen Notizen, die in fünf Themen mäandern und am Ende keinen klaren Gedanken transportieren. Das ist keine Marotte; es ist ein systematischer Unterschied.
  • Die Geduld. Drei Jahrzehnte. Niemand wird heute drei Jahrzehnte in ein PKM-System investieren, ohne mindestens dreimal das Tool zu wechseln. Was sich übersetzen lässt, ist der Habitus, nicht der Zeithorizont.

Der Mythos und sein Schatten

Bevor wir zu Teil 3 gehen, eine Warnung. Luhmann wird in der heutigen PKM-Szene oft als Marketing-Maskottchen benutzt: „Werde wie Luhmann!” steht implizit auf vielen Buchklappen, YouTube-Thumbnails und Workshop-Werbungen. Das ist gefährlich aus zwei Gründen.

Erstens, weil es die Methode überlädt. Wer zum Zettelkasten kommt und erwartet, in zwei Jahren ein theoretisches Werk geschrieben zu haben, gibt frustriert auf. Das System ist langsam und kumulativ; sein Ertrag entsteht durch lange Akkumulation, nicht durch schnelle Hits.

Zweitens, weil es die eigentliche Lektion verschleiert. Die Lektion ist nicht „kopiere Luhmanns Trick und du wirst produktiv”. Die Lektion ist: Ein konsequent gepflegtes externes Denksystem ist ein Hebel, mit dem ein einzelner Mensch über die Zeit substanzielle intellektuelle Arbeit leisten kann, die er ohne dieses System nicht leisten könnte. Was er damit macht – ob Soziologie, Software, ein Roman, eine bessere Entscheidung im Beruf – ist eine separate Frage.

Was Luhmann uns also zeigt, ist nicht eine Methode, die garantiert funktioniert. Es ist ein Existenzbeweis: Dass das Prinzip eine Größenordnung hat. Dass jemand mit losen, vernetzten, eigenformulierten Notizen über drei Jahrzehnte ein Werk produzieren kann, von dem heute noch eine ganze Disziplin lebt.

Was er nicht zeigt, ist, dass das System universell ist. Genau dafür gibt es heute mehr als eine Schule – Zettelkasten, Building a Second Brain, Linking Your Thinking. Drei Wege, die alle aus Luhmann (oder daneben) entstanden sind, aber an unterschiedlichen Stellen ansetzen. Davon handelt Teil 3.


Im nächsten Teil: Sönke Ahrens, Tiago Forte und Nick Milo – drei Schulen, ein gemeinsames Problem. Welche passt zu welcher Art von Wissensarbeit, und wo widersprechen sie einander wirklich?


Quellen

Primärquellen

  • Niklas-Luhmann-Archiv, Universität Bielefeld: Digitalisat des Zettelkastens · Tutorial zur Bedienung
  • Niklas Luhmann: Kommunikation mit Zettelkästen (1981). In: H. Baier u. a. (Hg.), Öffentliche Meinung und sozialer Wandel, Westdeutscher Verlag, S. 222–228.
  • Niklas Luhmann: Lesen lernen (Aufsatz, 1991). Selbstauskunft zur eigenen Arbeitsweise.

Sekundärliteratur

  • Sönke Ahrens: Das Zettelkasten-Prinzip / How to Take Smart Notes (2017/2022). soenkeahrens.de
  • Christian Tietze & Sascha Fast: zettelkasten.de – Prinzipien und Methodendiskussion. Overview
  • Markus Krajewski: Zettelwirtschaft – Die Geburt der Kartei aus dem Geiste der Bibliothek (2002) / engl. Paper Machines (MIT Press 2011). MIT Press
  • Johannes F. K. Schmidt: Niklas Luhmanns Kartei – Bemerkungen zum Verhältnis von Werk und Werkzeug (Aufsatz, Universität Bielefeld). Wissenschaftliche Auswertung des realen Karteibestands jenseits der populären Rezeption.

Vertiefende Artikel

Wikipedia-Überblicke