illustration: Halbton-Karte der Taiwanstraße mit Gradnetz. Links das gerasterte chinesische Festland mit der zerklüfteten Küste Fujians, rechts Taiwan als große orange Fläche mit flacher Westküste und der Hengchun-Halbinsel im Süden. Dazwischen die Inselgruppe Penghu und zwei helle Linien als Überfahrtsrouten von Quanzhou und Xiamen zur Südwestküste, wo ein heller Rhombus Fort Zeelandia bei Tainan markiert.

Dies ist Teil 1 einer Serie über Taiwan. Leitfrage: Wie wurde die Insel zu dem, was sie ist — und wem nützt die Art, wie wir darüber reden? Der erste Teil beantwortet die Frage, die in jeder Diskussion zuerst kommt und fast nie geprüft wird: seit wann eigentlich?


Im Teeregal gut sortierter Läden steht eine Sorte, deren Name älter ist als jeder heute existierende Staat der Region: Formosa Oolong. „Formosa” ist portugiesisch, von Ilha Formosa, schöne Insel — so tauchte Taiwan im 16. Jahrhundert in europäischen Seekarten auf. Der Tee selbst wurde zum Weltmarktprodukt durch einen schottischen Kaufmann. John Dodd kam 1860 auf die Insel, eigentlich um sich das Kampfergeschäft anzusehen, stieß bei Tamsui auf halbfertig verarbeiteten Oolong und stellte um. 1868 holte er Teemeister aus der südchinesischen Provinz Fujian, um die Verarbeitung vollständig auf die Insel zu verlegen. 1869 charterte er zwei Klipper und verschiffte rund 128 Tonnen nach New York, wo „Formosa Oolong” umgehend zum Getränk der Wohlhabenden wurde.

Eine Packung Tee, drei Kolonialmächte im Etikett: ein portugiesischer Name, ein britisches Handelshaus, Arbeitskräfte aus Fujian. Und die Bauern, die den Tee pflanzten, waren Nachfahren von Menschen, die zweihundert Jahre zuvor von einer niederländischen Handelsgesellschaft auf die Insel geholt worden waren.

Das ist der unwahrscheinlichste und zugleich bestbelegte Befund der taiwanischen Geschichte, und er steht quer zu dem Satz, mit dem hierzulande fast jede Taiwan-Debatte beginnt und endet: Taiwan gehört doch zu China, das war doch schon immer so. Die han-chinesische Bevölkerung Taiwans ist nicht die Voraussetzung der Kolonialgeschichte der Insel. Sie ist ihr Ergebnis.

Diese Serie versucht, Taiwan als eigenen Gegenstand zu behandeln — nicht als Anhängsel einer China-Analyse und nicht als Kulisse für ein Invasionsszenario. Sie fragt nicht, wer im Recht ist. Sie fragt, wie es dazu kam, wer dabei für wen gearbeitet hat, und was das über die Gegenwart sagt. Dieser erste Teil klärt die Vorfrage: Was heißt „schon immer”?

Der Satz ist gar keine Rechtsbehauptung

Zuerst eine Präzisierung, die die halbe Debatte auflöst. Wenn Peking den Anspruch begründet, argumentiert es selten staatsrechtlich. Es argumentiert kulturell. Der Begriff, der das trägt, heißt 大中华, Groß-China — und er meint nicht ein Staatsgebiet, sondern einen Kulturraum: die Volksrepublik plus Taiwan plus Hongkong und Macao plus die weltweite Diaspora. Die dahinterliegende Vorstellung lässt sich in einem Satz sagen: China ist überall dort, wo Han-Chinesen leben.

Das ist analytisch ein brauchbarer Begriff — es gibt einen ostasiatischen Kulturraum, und er endet nicht an Staatsgrenzen. Politisch ist es eine Annexionsbegründung, und zwar eine mit einer bemerkenswerten Eigenschaft: Sie ist von der Demografie abhängig. Wer so argumentiert, macht seinen Anspruch davon abhängig, dass auf der Insel Han-Chinesen leben.

Genau deshalb ist die Frage, wie die Han-Chinesen dorthin kamen, keine historische Fußnote. Sie ist der ganze Streitpunkt.

Viertausend Jahre — aber nicht die richtigen

Die Insel war lange besiedelt, bevor irgendjemand aus China Interesse an ihr zeigte. Die Bevölkerung war austronesisch: Taiwan gilt in der Sprachwissenschaft als wahrscheinlicher Ursprungsort der austronesischen Sprachfamilie, jener Gruppe, die sich über die Philippinen, Indonesien, Polynesien bis nach Madagaskar erstreckt. Von der Insel aus wurde der halbe Pazifik besiedelt. Heute sind sechzehn indigene Völker offiziell anerkannt, zusammen rund 600.000 Menschen — etwa zweieinhalb Prozent der Bevölkerung.

Sie lebten nicht isoliert. Es gab regionale Handelsnetze, Subsistenzwirtschaft, Streit und Austausch zwischen Küsten- und Berggruppen. Was es nicht gab, war ein Grund für die großen Reiche, sich dafür zu interessieren. Für die Ming war die Insel strategisch bedeutungslos, ein Umschlagplatz für Fischer, Schmuggler und japanische Piraten.

An dieser Stelle gehört ein Eingeständnis in den Text, und zwar früh: In dieser Serie kommen die Indigenen vor, aber sie sprechen nicht. Alles, was wir über die Zeit vor 1624 wissen, stammt aus den Akten der Verdränger — aus Handelsbüchern der Niederländer, Reiseberichten chinesischer Beamter, der Ethnographie der japanischen Kolonialverwaltung. Die austronesischen Kulturen Taiwans waren schriftlos. Wer ihre Geschichte erzählt, erzählt sie unvermeidlich in der Überlieferung derer, die sie in die Berge gedrängt haben. Das ist keine Formalie: Es ist derselbe Vorgang, den dieser Artikel beschreibt, nur eine Ebene höher.

Was die Niederländer 1624 vorfanden

1624 errichtete die Vereenigde Oostindische Compagnie, die niederländische Ostindien-Kompanie, eine Festung bei Tainan — Fort Zeelandia. Kurz darauf setzten sich die Spanier im Norden fest, bei Keelung und Tamsui, bis die Niederländer sie 1642 vertrieben. Für beide war die Insel kein Ziel, sondern eine Adresse: nah genug an China, um Handel zu treiben, außerhalb der Reichweite chinesischer Behörden.

Und das ist der erste harte Befund. Was die VOC 1624 vorfand, war keine chinesische Verwaltung. Kein Gouverneur, kein Steuerregister, keine Garnison, keine Provinzzugehörigkeit. Das Ming-Reich hatte mit dem Seehandelsverbot haijin die eigene Küste jahrzehntelang abgeriegelt, statt über See zu expandieren — die Insel gegenüber war schlicht nicht Gegenstand der Reichspolitik. Wer eine vierhundertjährige, ununterbrochene chinesische Staatlichkeit auf Taiwan behaupten will, muss erklären, warum eine europäische Handelsgesellschaft dort ungestört eine Festung bauen konnte.

Die Umkehrung

Jetzt der Kern. Die VOC wollte mit der Insel Geld verdienen, und zwar mit dem, was ihr Hinterland hergab: Reis und Zucker für den Weltmarkt. Dafür brauchte sie Feldarbeit. Die Einheimischen jagten, fischten und betrieben Subsistenzlandwirtschaft — sie hatten kein Interesse daran, für den Export zu pflanzen, und ließen sich dazu auch nicht überreden. Mit einigen hundert Soldaten war es der Kompanie nicht möglich, eine ganze Insel zur Plantagenarbeit zu zwingen.

Also holte sie sich die Arbeitskräfte woanders. Ab den 1630er Jahren warb die VOC systematisch Bauern aus Fujian an — mit Land, mit Eigentumsrechten, mit Steuerbefreiungen, mit militärischem Schutz. Es funktionierte: Aus ein paar Tausend saisonalen Chinesen wurde eine wachsende Siedlerbevölkerung, die zum Ende des Jahrhunderts über hunderttausend Menschen umfasste.

Der Historiker Tonio Andrade hat dafür in How Taiwan Became Chinese — einem Buch, das die Columbia University Press vollständig frei zugänglich gemacht hat — den Begriff der Ko-Kolonisation geprägt, und seine These ist so unbequem wie gut belegt: Es waren die Niederländer, die Taiwan sinisiert haben. Nicht als Nebeneffekt, sondern als Geschäftsmodell. Europäische Herrschaft und chinesische Zuwanderung verstärkten einander — die Kompanie stellte Ordnung, Absatz und Schutz, die Siedler stellten die Arbeit.

Dass das keine Partnerschaft war, zeigte sich, als die Siedler anfingen, die Rechnung zu bestreiten. Die Kompanie erhob eine Kopfsteuer, die nur für die Chinesen galt, nicht für die Indigenen — die Trennung der beiden Gruppen war in die Steuerordnung selbst eingebaut. Als daraus 1652 unter Guo Huaiyi ein Bauernaufstand wurde, schlug ihn die VOC mit einem Heer aus niederländischen Soldaten und indigenen Kriegern nieder. Rund viertausend chinesische Bauern kamen dabei um; Guo Huaiyi wurde erschossen und sein Kopf auf einen Pfahl gesteckt.

Das ist keine Doppelrolle und kein Widerspruch, sondern eine Technik. Die Kompanie hatte die einen ins Land geholt, um das Land der anderen zu bewirtschaften, und hielt beide so weit auseinander, dass sie eher aufeinander losgingen als auf sie. Das Verfahren funktioniert, solange keine der beiden Seiten in der anderen einen möglichen Verbündeten erkennt — und es wird uns in dieser Serie noch dreimal begegnen, mit jeweils neuer Besetzung.

Halten wir das neben den Ausgangssatz. „Taiwan war schon immer chinesisch” behauptet eine Kontinuität. Was tatsächlich vorliegt, ist eine Umkehrung der Kausalität: Die han-chinesische Besiedlung der Insel beginnt als Arbeitskräftepolitik einer europäischen Aktiengesellschaft. Die Demografie, auf die sich der Anspruch stützt, ist ein Produkt des Kolonialismus, nicht sein Gegenstand.

Zur Ehrlichkeit gehört die Größenordnung. Die niederländische Phase legte den Grundstein, nicht die Masse. Die große Zuwanderung kam später — mit Koxinga, dem Ming-Loyalisten, der 1661 mit einer Armee übersetzte, die Niederländer nach neunmonatiger Belagerung aus Fort Zeelandia vertrieb und auf der Insel ein eigenes Reich errichtete, das Königreich Dongning. Und danach, über zwei Jahrhunderte, unter den Qing. Aber das Muster war gesetzt: Han-Siedler kommen als Arbeitskräfte einer Exportökonomie, die jemand anderes betreibt. Und Koxinga selbst — das nur nebenbei, weil es 1949 wörtlich wiederkehrt — kam mit dem Plan, von Taiwan aus das Festland zurückzuerobern.

Zweihundert Jahre Randgebiet

Bleibt die eine Periode, in der Taiwan tatsächlich zu einem chinesischen Reich gehörte. Sie ist kürzer und lockerer, als der Anspruch vermuten lässt.

1683 zerschlug eine Qing-Flotte unter Admiral Shi Lang bei den Pescadoren die Zheng-Herrschaft; 1684 wurde die Insel förmlich annektiert — als Präfektur der Provinz Fujian. Nicht als eigene Provinz, nicht als Kernland. Über zweihundert Jahre blieb Taiwan Randgebiet einer Festlandprovinz. Erst 1887, unter dem Eindruck französischer und japanischer Übergriffe, wurde eine eigene Provinz eingerichtet. Sie bestand acht Jahre.

Aufschlussreicher als der Status ist die Politik. Peking betrachtete die Insel nicht als zu erschließendes Territorium, sondern als Sicherheitsproblem: als Rückzugsraum für Piraten, Schmuggler und Rebellen. Der Hof versuchte deshalb, die weitere Zuwanderung vom Festland zu verhindern — und scheiterte. Die Han-Bevölkerung wuchs weiter, gegen den erklärten Willen der Zentrale, bis sie am Ende der Qing-Zeit in die Millionen ging.

Und sie war alles andere als loyal. Die Qing-Zeit auf Taiwan ist eine Kette bewaffneter Erhebungen, dreistellig in der Zahl, und die großen darunter — die Zhu-Yigui-Rebellion 1721, die Lin-Shuangwen-Rebellion 1786 — waren keine indigenen Aufstände gegen chinesische Siedler. Es waren Aufstände der Han-Siedler gegen die Qing-Verwaltung.

Wer diese Periode für die These der ewigen Zugehörigkeit in Anspruch nimmt, nimmt also in Anspruch: eine Präfektur zweiter Ordnung, eine Regierung, die die Einwanderung zu stoppen versuchte, und eine Siedlerbevölkerung, die regelmäßig gegen diese Regierung zu den Waffen griff. Dem Kangxi-Kaiser wird der Satz zugeschrieben, Taiwan liege außerhalb des Reiches und sei ohne große Bedeutung — belegt ist das nicht, und das Argument braucht es auch nicht.

Was dabei sehr wohl geschah, war Sinisierung: durch Zuwanderung, durch Assimilationsdruck auf die Indigenen, durch eine Verwaltung, die die Bevölkerung in „gekochte” und „rohe Barbaren” einteilte — akkulturiert und steuerpflichtig auf der einen, außerhalb der Steuerverwaltung auf der anderen Seite, getrennt durch physisch markierte Grenzen. Die Insel wurde in diesen zweihundert Jahren kulturell chinesisch. Sie wurde nicht zum Kernland. Das ist ein Unterschied, und der ganze Streit hängt daran.

Das Loch, das ein chinesisches Reich selbst riss

1895 verlor das Qing-Reich den Krieg gegen Japan. Im Vertrag von Shimonoseki trat es Taiwan ab — auf Dauer, nicht auf Pacht. Das ist die Stelle, an der die Kontinuitätslinie nicht von außen zerschnitten, sondern von einem chinesischen Staat selbst durchtrennt wird. Taiwan war Verhandlungsmasse. Man gibt kein Kernland auf Dauer ab.

Japan wurde dann der erste Herrscher, der tatsächlich die gesamte Insel kontrollierte — was weder die Niederländer noch die Zheng noch die Qing je erreicht hatten. Und es modernisierte massiv: Landvermessung, einheitliche Maße und Gewichte, Zentralbank, Häfen in Keelung und Kaohsiung, Zuckerindustrie, Zensus, ein dichtes Schul- und Hochschulsystem. Am Ende der Kolonialzeit lag der Bildungsstand über dem der meisten Festlandprovinzen.

Nur zielte diese Modernisierung nicht auf Taiwan. Die Insel wurde nicht an den Weltmarkt angeschlossen, sondern in den japanischen Binnenmarkt integriert; taiwanische und westliche Unternehmer wurden systematisch verdrängt. Die Steuer wurde als Kopfsteuer statt als Ertragssteuer erhoben — ein gezielter Zwang zur Marktproduktion. Und die Polizei war keine Polizei im europäischen Sinn, sondern die Universalinstitution der Kolonialverwaltung: zuständig für Steuern, Hygiene, Bauarbeiten, Wasserkontrolle, lokale Verwaltung. Die Mannschaften waren taiwanisch, die Führung japanisch.

Modernisierung war hier also nicht Befreiung, sondern die Form, in der die Ausbeutung effizient wurde. Man muss allerdings hinzufügen, dass das 1945 in Taiwan durchaus umstritten war: Es gab taiwanische Intellektuelle, die die japanische Zeit als Befreiung von feudalen Strukturen lasen und Japanisch als ihr Tor zu moderner Wissenschaft verstanden. Der Historiker Huang Ying-che hat diese Debatte in Taiwan Under Japanese Colonial Rule, 1895–1945 rekonstruiert. Seine Position wird in Teil 2 wichtig, weil sie erklärt, warum das, was 1945 kam, in Taiwan als Rückschritt erlebt wurde.

Warum das 2026 zählt

Fünf Herrschaften in vierhundert Jahren — Niederländer, Zheng, Qing, Japan, dann die Kuomintang. Die Frage „Wem gehört die Insel?” hat historisch keine Antwort, weil sie in dieser Form falsch gestellt ist. Sie unterstellt, es gäbe eine ursprüngliche Zugehörigkeit, zu der man zurückkehren könnte.

„Viertausend Jahre” ist ein Konstrukt des 19. und 20. Jahrhunderts, und zwar ein europäisches. Der Nationalstaat, der Territorium, Kultur und Abstammung zur Deckung bringt, ist keine ostasiatische Erfindung — er ist dieselbe Denkform, die auch „die deutsche Nation” produziert hat, rückwärts projiziert auf Reiche, die nach völlig anderen Prinzipien funktionierten. Die Qing herrschten über Mongolen, Tibeter und Uiguren nicht als Nationalstaat, sondern über Tributbeziehungen und Bündnisse mit lokalen Eliten. Wer das nachträglich in Staatsgebiet umrechnet, betreibt Geschichtspolitik, keine Geschichte.

Und genau hier liegt der praktische Ertrag. Wer heute mit „schon immer” argumentiert, argumentiert nicht historisch, sondern kulturell — und stützt sich damit ausgerechnet auf eine Bevölkerung, die eine niederländische Aktiengesellschaft angeworben hat, weil die Einheimischen sich weigerten, Zucker für den Weltmarkt zu pflanzen.

Das entscheidet nicht, was mit Taiwan geschehen soll. Es entscheidet nur, dass die Frage nicht mit einem Verweis auf die Ewigkeit zu beantworten ist. Sie muss politisch beantwortet werden, von denen, die dort leben — und dazu gehören auch die knapp eine Million Menschen aus Indonesien, Vietnam und den Philippinen, die heute die Arbeit machen, für die man im 17. Jahrhundert Bauern aus Fujian holte. Aber das ist der vierte Teil.

Im nächsten Teil: 1945 übernimmt eine chinesische Regierung die Insel. Was dann geschah, hat mit Heimkehr nichts zu tun — und die Forderung nach taiwanischer Selbstbestimmung kam ausgerechnet von einer kommunistischen Partei.


Quellen

Stammquellen

Sekundärliteratur & Hintergrund

  • Tonio Andrade: How Taiwan Became Chinese. Dutch, Spanish, and Han Colonization in the Seventeenth Century. Columbia University Press, New York 2008 — die Standarddarstellung der niederländischen Phase und Ursprung des Begriffs der Ko-Kolonisation. Vollständig frei online, inklusive der Materialanhänge zu Taiwan in historischen Karten
  • Huang Ying-che: „Were Taiwanese Being ‚Enslaved’? The Entanglement of Sinicization, Japanization, and Westernization”, in: Ping-hui Liao / David Der-wei Wang (Hg.): Taiwan Under Japanese Colonial Rule, 1895–1945. History, Culture, Memory. Columbia University Press, New York 2006
  • Su Beng: Taiwan’s 400 Year History — japanisch 1962 im Exil geschrieben, in den 1980ern im taiwanischen Untergrund verbreitet, englisch 1986. Der Klassiker der taiwanischen Unabhängigkeitshistoriographie, dessen Kolonialismus-These für die Qing-Zeit hier bewusst nicht übernommen wird
  • Chang Han-Yu / Ramon H. Myers: „Japanese Colonial Development Policy in Taiwan, 1895–1906. A Case of Bureaucratic Entrepreneurship”, in: The Journal of Asian Studies 22 (1963), H. 4

Begriffsklärungen